Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der LarFirm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

für die Nutzung der Webseite www.larfirm.de und der Online-Plattform app.larfirm.de sowie für die Inanspruchnahme anwaltlicher Leistungen

Stand: 01.10.2026

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge und Nutzungsverhältnisse zwischen der LarFirm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Karlsplatz 3 (Stachus), 80335 München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 309039 (nachfolgend „Kanzlei" oder „wir"), und ihren Mandanten bzw. Nutzern (nachfolgend „Mandant" oder „Nutzer") im Zusammenhang mit

  1. der Nutzung der Webseite www.larfirm.de und der Online-Plattform app.larfirm.de (nachfolgend gemeinsam „Plattform"),

  2. der Anbahnung und dem Abschluss von Mandats- und Beratungsverträgen über die Plattform sowie

  3. der Erbringung anwaltlicher Beratungs- und Vertretungsleistungen.

(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Soweit einzelne Bestimmungen ausschließlich Verbraucher oder ausschließlich Unternehmer betreffen, ist dies ausdrücklich kenntlich gemacht.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mandanten werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als wir ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt haben.

(4) Für die anwaltliche Tätigkeit gelten ergänzend die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), die Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA), das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), die Fachanwaltsordnung (FAO) sowie die Berufsregeln der Rechtsanwälte der Europäischen Union (CCBE). Diese AGB treten hinter zwingendes Berufsrecht zurück.

2. Vertragspartner und Kontaktangaben

(1) Anbieter und Betreiber der Plattform ist:

LarFirm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Karlsplatz 3 (Stachus)

80335 München

Deutschland

Handelsregister: Amtsgericht München, HRB 309039

Geschäftsführerin: Rechtsanwältin Katharina Larverseder

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE460973244

(2) Kontakt: Telefon: 089 26205696

E-Mail: rechtsanwalt@larfirm.de

(3) Die Kanzlei ist eine Rechtsanwaltsgesellschaft im Sinne der §§ 59c ff. BRAO. Die bei ihr tätigen Rechtsanwälte sind in Deutschland zugelassen und Mitglied der für sie zuständigen Rechtsanwaltskammer, für Rechtsanwältin Larverseder der Rechtsanwaltskammer München.

(4) Die Kanzlei unterhält eine Berufshaftpflichtversicherung bei der Nürnberger Versicherung. Der Versicherungsschutz gilt für Tätigkeiten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Mindestversicherungssumme richtet sich nach § 59o BRAO.

3. Vertragsgegenstand und Leistungen

(1) Die Kanzlei erbringt anwaltliche Beratungs- und Vertretungsleistungen in den auf der Plattform dargestellten Rechtsgebieten, insbesondere Wohnen und Immobilien (Bau- und Architektenrecht, Mietrecht, Wegerecht), Familien- und Erbrecht, Steuer- und Arbeitsrecht (Arbeitsrecht, Steuerrecht, Marken- und Urheberrecht, Gesellschaftsrecht), Privatrecht (Forderungseinzug, Vertragsprüfung und Streitbeilegung, Schadensersatz und Schmerzensgeld, Verbraucherschutz, Datenschutzrecht, Versicherungsrecht, internationale Rechtsfragen) sowie Strafrecht (Strafrecht, Verkehrsrecht, Ordnungswidrigkeiten, Opferschutz).

(2) Über die Plattform können Nutzer insbesondere

  1. eine kostenlose Ersteinschätzung bzw. ein kostenloses Erstberatungsgespräch buchen,

  2. eine Anfrage zur Prüfung ihres Falls übermitteln,

  3. einen Termin vereinbaren und

  4. kostenpflichtige Beratungsleistungen in Anspruch nehmen.

(3) Der konkrete Umfang der anwaltlichen Leistung ergibt sich aus der jeweiligen Mandatsvereinbarung bzw. dem individuellen Beratungsauftrag. Ein Mandatsverhältnis kommt erst durch ausdrückliche Annahme des Auftrags durch die Kanzlei zustande.

(4) Die Inhalte der Plattform, insbesondere Blogbeiträge, Presseinformationen und Beiträge auf Social-Media-Kanälen, dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar und begründen kein Mandatsverhältnis.

(5) Technische Voraussetzungen für die Nutzung der Plattform sind ein internetfähiges Endgerät, ein aktueller Browser sowie eine funktionsfähige Internetverbindung. Die Kanzlei ist bemüht, die Plattform mit einer Verfügbarkeit von [z. B. 98 %] im Jahresmittel bereitzustellen; Wartungszeiten und Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs bleiben hiervon unberührt.

4. Zustandekommen des Vertrags

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Plattform stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage dar.

(2) Der Nutzer gibt durch das Absenden des Anfrage- oder Buchungsformulars ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Beratungs- bzw. Mandatsvertrags ab.

(3) Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Annahmeerklärung der Kanzlei in Textform (z. B. per E-Mail oder über die Plattform) zustande. Ein kostenloses Erstberatungsgespräch begründet für sich genommen noch kein Mandatsverhältnis.

(4) Vor Abgabe der Vertragserklärung werden dem Nutzer die einzelnen technischen Schritte des Vertragsschlusses, die Möglichkeit zur Erkennung und Berichtigung von Eingabefehlern sowie die Vertragssprache mitgeteilt. Eingabefehler können vor Absenden der Anfrage über die Zurück-Funktion des Browsers bzw. die Korrekturmöglichkeiten im Formular berichtigt werden.

(5) Der Vertragstext wird von der Kanzlei gespeichert und dem Nutzer auf Anforderung in Textform zugänglich gemacht.

(6) Die Kanzlei ist berechtigt, einen Auftrag insbesondere bei Interessenkollision (§ 43a Abs. 4 BRAO, § 3 BORA) oder bei fehlender Zuständigkeit abzulehnen.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung der anwaltlichen Tätigkeit richtet sich, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Für die kostenlose Ersteinschätzung bzw. das kostenlose Erstberatungsgespräch fällt keine Vergütung an.

(2) Für kostenpflichtige Beratungsleistungen werden die Preise vor Abschluss des jeweiligen Vertrags transparent ausgewiesen. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, in Euro und – bei Verbrauchern – einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei Unternehmern verstehen sich Preise, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich Umsatzsteuer.

(3) Soweit eine Vergütungsvereinbarung nach § 3a RVG getroffen wird, bedarf diese der Textform und wird dem Mandanten gesondert zur Verfügung gestellt.

(4) Die Zahlungsarten (z. B. Überweisung, Kreditkarte, Lastschrift, Zahlungsdienstleister) werden im Bestell- bzw. Buchungsprozess angegeben. Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 5 Tagen ab Zugang ohne Abzug fällig.

(5) Gerät der Mandant mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§ 286, 288 BGB). Bei Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte, bei Unternehmern neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

(6) Die Kanzlei ist berechtigt, für kostenpflichtige Leistungen einen angemessenen Vorschuss nach § 9 RVG zu verlangen.

6. Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 355 BGB zu.

(2) Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

LarFirm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Karlsplatz 3 (Stachus), 80335 München

Telefon: 089 26205696

E-Mail: rechtsanwalt@larfirm.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

(3) Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, der den Verbraucher zur Zahlung eines Preises verpflichtet, mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Erbringung ausdrücklich zugestimmt hat, dass wir mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 5 BGB).

(4) Ein Muster-Widerrufsformular ist als Anlage 1 beigefügt.

7. Erbringung der Leistung / Zugang zu digitalen Inhalten

(1) Die anwaltliche Beratung erfolgt nach Terminvereinbarung, wahlweise online (z. B. per Video- oder Telefonkonferenz) oder persönlich in den Kanzleiräumen.

(2) Vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit eingehalten. Die Kanzlei ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, Verhinderung) zu verschieben; bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall erstattet oder auf einen neuen Termin angerechnet.

(3) Bei digitalen Leistungen (z. B. Zugang zu einem Mandantenbereich oder zu Dokumenten) erhält der Nutzer die erforderlichen Zugangsdaten. Der Nutzer ist verpflichtet, diese vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen.

8. Pflichten und Verhaltensregeln der Nutzer

(1) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Nutzung der Plattform keine rechtswidrigen, beleidigenden, diskriminierenden oder irreführenden Inhalte zu übermitteln.

(2) Der Nutzer hat bei der Übermittlung von Anfragen und Falldarstellungen vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der übermittelten Informationen ist der Nutzer verantwortlich.

(3) Der Nutzer ist verpflichtet, die Plattform nicht zu manipulieren, keine Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, keine Schadsoftware zu verbreiten und keine unverlangten Massenmitteilungen (Spam) zu versenden.

(4) Der Nutzer stellt die Kanzlei von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer schuldhaften Verletzung dieser Pflichten durch den Nutzer entstehen.

9. Nutzungsrechte und Urheberrecht

(1) Alle Inhalte der Plattform, insbesondere Texte, Bilder, Grafiken, Logos, Software und Datenbanken, sind urheber- bzw. kennzeichenrechtlich geschützt. Die Rechte stehen der Kanzlei oder den jeweiligen Rechteinhabern zu.

(2) Dem Nutzer wird ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht eingeräumt, die Plattform im Rahmen des vertragsgemäßen Zwecks zu nutzen.

(3) Jede über die bestimmungsgemäße Nutzung hinausgehende Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Verwertung der Inhalte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Kanzlei.

10. Laufzeit und Kündigung

(1) Mandats- und Beratungsverträge werden, soweit nicht anders vereinbart, für die Dauer der jeweiligen Angelegenheit geschlossen.

(2) Dauerschuldverhältnisse (z. B. laufende Beratungs- oder Betreuungsverhältnisse) können von beiden Seiten mit einer Frist von [z. B. einem Monat] zum Monatsende gekündigt werden, soweit nicht anders vereinbart.

(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Für den Mandanten gilt insoweit § 627 BGB; für die Kanzlei gelten die berufsrechtlichen Vorgaben der §§ 44, 45 BRAO.

(4) Bei Beendigung des Vertrags werden die Zugangsdaten zum Mandantenbereich deaktiviert. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen (§ 50 BRAO) bleiben unberührt.

11. Gewährleistung und Haftung

(1) Die Kanzlei haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Kanzlei nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Die Haftung für fahrlässig verursachte Schäden kann nach § 52 BRAO durch vorformulierte Vertragsbedingungen auf den vierfachen Betrag der Mindestversicherungssumme (§ 59o BRAO) beschränkt werden, sofern insoweit Versicherungsschutz besteht. Eine weitergehende Haftungsbeschränkung auf die Mindestversicherungssumme ist nur durch im Einzelfall in Textform getroffene Vereinbarung möglich.

(4) Eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der ausschließlich der allgemeinen Information dienenden Inhalte der Plattform (Blog, Presse, Social Media) wird – soweit gesetzlich zulässig – nicht übernommen.

(5) Die Kanzlei haftet nicht für Störungen oder Ausfälle der Plattform, die auf höhere Gewalt, Wartungsarbeiten oder Umstände außerhalb ihres Einflussbereichs zurückzuführen sind.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

12. Datenschutz

(1) Die Kanzlei verarbeitet personenbezogene Daten der Nutzer und Mandanten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Einzelheiten der Datenverarbeitung, insbesondere zu Zwecken, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer, Empfängern und den Rechten der Betroffenen, ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung, die auf der Plattform abrufbar ist.

(3) Die Kanzlei ist zur Verschwiegenheit über alle ihr in Ausübung des Berufs bekannt gewordenen Tatsachen verpflichtet (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Die Verarbeitung erfolgt unter Beachtung der berufsrechtlichen Vorgaben zur Verschwiegenheit.

(4) Für die Nutzung von Cookies und vergleichbaren Technologien gilt die Cookie-Information auf der Plattform.

13. Änderung der AGB

(1) Die Kanzlei ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen erforderlich ist und den Mandanten nicht unangemessen benachteiligt.

(2) Änderungen werden dem Mandanten spätestens [z. B. sechs Wochen] vor dem vorgesehenen Wirksamkeitsdatum in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Mandant nicht innerhalb von [z. B. sechs Wochen] nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.

(3) Widerspricht der Mandant, gilt das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fort. Das Recht beider Seiten zur Kündigung bleibt unberührt.

14. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).

(2) Ist der Mandant Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis [München]. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

(3) Vertragssprache ist Deutsch.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).

(5) Die Kanzlei ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Für vermögensrechtliche Streitigkeiten aus dem Mandatsverhältnis ist die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft zuständig. Bei Meinungsverschiedenheiten mit einem bearbeitenden Anwalt steht zudem die interne Streitschlichtung über die Kanzleileitung zur Verfügung.

Anlage 1: Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: LarFirm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Karlsplatz 3 (Stachus), 80335 München

E-Mail: rechtsanwalt@larfirm.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

___

Bestellt am () / erhalten am (): __

Name des/der Verbraucher(s): __

Anschrift des/der Verbraucher(s): __

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): __

Datum: __

(*) Unzutreffendes streichen.